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2.2.2009

Wirtschaftlichkeitprüfung bei praktizierenden Ärzten

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5.3.2009

Communiqué: Wirtschaftlichkeitprüfung bei den Ärzten

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Okt. 2008

2006

Santésuisse-Mann Schneuwly weist die Vorwürfe zurück: «Wir wollen die schwarzen Schafe unter den Ärzten eruieren.» 2006 hätten 596 der gut 17’000 Ärzte einen Brief erhalten. Die meisten von ihnen konnten die hohen Kosten begründen. Lediglich 38 mussten total 2 Millionen zurückzahlen.

 

Meldung im Tagesanzeiger vom 26. Oktober 2008

Aussagen und Positionen der santésuisse

Leitplanke Versorgungssicherheit

Die Kantone haben die Versorgungssicherheit zu definieren und sicherzustellen. Die Versicherer haben die Pflicht, mindestens die entsprechende Zahl an Leistungserbringern unter Vertrag zu haben. Eine Studie, die santésuisse 2001 bei den beiden Tessiner Gesundheitsökonomen Prof. Gianfranco Domenighetti und Luca Crivelli in Auftrag gegeben hat, zeigt Folgendes: Eine geringere Ärztedichte ist keine Bedrohung für die Versorgung der Bevölkerung und für die Qualität. Oder anders ausgedrückt: Es besteht in verschiedenen Regionen eine Überversorgung. Mit rund 75 Prozent der heute praktizierenden Ärzte könnte im schweizerischen Durchschnitt die Versorgung sichergestellt werden. Die Kantone sind in der Lage, die ihnen aufgetragene Definition der Versorgungssicherheit vorzunehmen und die Mindestzahl an Verträgen zu bestimmen, die ein Versicherer im Sinne einer qualitativ und quantitativ genügenden Versorgung abzuschliessen hat.
Quelle: www.santésuisse.ch  Jan. 2005

"Ziel der Wirtschaftlichkeitsverfahren sind also nicht möglichst hohe Rückerstattungen und auch nicht Kostenverschiebungen zur Statistikkosmetik, sondern eine umfassende Verhaltensänderung, um effektiv unnötige Kosten zu sparen."

aus: Editorial von Roland Amstutz, infosantésuisse 1-2/05

Siehe auch: Wirtschaftlichkeitsverfahren bauen auf verlässliche Grundlagen, aus dem gleichen Heft infosantésuisse

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