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2.2.2009 | Wirtschaftlichkeitprüfung bei praktizierenden Ärzten | >>mehr |
5.3.2009 | Communiqué: Wirtschaftlichkeitprüfung bei den Ärzten | >>mehr |
Okt. 2008

- Der Arzt und die Kosten Bund Okt. 2008: Es besteht das Risiko,dass der Arzt sich mehr um seine Statistiken als um seine Patienten sorgt, um keine Schwierigkeiten mit den Krankenkassen zu haben.

- Laboranalysen: Sparpotential liegt bei 250 Mio. CHF Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will die Tarife für Laboranalysen senken. santésuisse unterstützt dieses Vorhaben. Bei den kassenpflichtigen Analysen mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Franken pro Jahr liegt das Sparpotential gemäss Auslandpreisvergleich von santésuisse bei rund 250 Mio. CHF. Die Tarifsenkung wird zu einer Strukturbereinigung in der Laborbranche führen. Für gefährdete Labors, welche den Patienten nachweisbaren Nutzen stiften, sollen Kompensationszahlungen geprüft werden.

- Procedura d’accertamento dell’economicità dei medici Sett 2008: L’operato della Commissione paritetica di fiducia*, istituita in comune accordo tra santésuisse e l’Ordine di medici del Canton Ticino per accertare la fondatezza della presunta ineconomicità di un medico, è ostacolato da formalismi e risulta inconcludente. santésuisse ritiene pertanto di non più avvalersi di questa istanza conciliativa.
2006
Santésuisse-Mann Schneuwly weist die Vorwürfe zurück: «Wir wollen die schwarzen Schafe unter den Ärzten eruieren.» 2006 hätten 596 der gut 17’000 Ärzte einen Brief erhalten. Die meisten von ihnen konnten die hohen Kosten begründen. Lediglich 38 mussten total 2 Millionen zurückzahlen.
Meldung im Tagesanzeiger vom 26. Oktober 2008
Aussagen und Positionen der santésuisse
Leitplanke Versorgungssicherheit
Die Kantone haben die Versorgungssicherheit zu definieren und sicherzustellen. Die Versicherer haben die Pflicht, mindestens die entsprechende Zahl an Leistungserbringern unter Vertrag zu haben. Eine Studie, die santésuisse 2001 bei den beiden Tessiner Gesundheitsökonomen Prof. Gianfranco Domenighetti und Luca Crivelli in Auftrag gegeben hat, zeigt Folgendes: Eine geringere Ärztedichte ist keine Bedrohung für die Versorgung der Bevölkerung und für die Qualität. Oder anders ausgedrückt: Es besteht in verschiedenen Regionen eine Überversorgung. Mit rund 75 Prozent der heute praktizierenden Ärzte könnte im schweizerischen Durchschnitt die Versorgung sichergestellt werden. Die Kantone sind in der Lage, die ihnen aufgetragene Definition der Versorgungssicherheit vorzunehmen und die Mindestzahl an Verträgen zu bestimmen, die ein Versicherer im Sinne einer qualitativ und quantitativ genügenden Versorgung abzuschliessen hat.
Quelle: www.santésuisse.ch Jan. 2005
"Ziel der Wirtschaftlichkeitsverfahren sind also nicht möglichst hohe Rückerstattungen und auch nicht Kostenverschiebungen zur Statistikkosmetik, sondern eine umfassende Verhaltensänderung, um effektiv unnötige Kosten zu sparen."
aus: Editorial von Roland Amstutz, infosantésuisse 1-2/05
Siehe auch: Wirtschaftlichkeitsverfahren bauen auf verlässliche Grundlagen, aus dem gleichen Heft infosantésuisse